- Bericht über den Gruppenantrag (Augsburger Allgemeine Zeitung)
- Haushaltsrede 2011 im bayerischen Landtag (Video)
- Bilanz als Landrätin des Landkreises Fürth (1990 bis 2008)
Dokumente aus den Jahren 2006 - 2008:
Lebenslauf
von Dr. Gabriele Pauli
Übersicht
1. Kurzfassung
2. Ausbildung und beruflicher Werdegang
3. Politischer Weg
3a) Engagement während der Schulzeit - kommunale Anfänge
3b) Europapolitisches Engagement
3c) Medienpolitisches Engagement
3d) Der Weg in der Jungen Union und CSU - Wahl zur Landrätin
3e) Erfolge als Landrätin des Landkreises Fürth (1990 bis 2008)
3f) Aktivitäten in der CSU und Ende der Amtszeit des Bayerischen Ministerpräsidenten Dr. Edmund Stoiber
3g) Engagement bei den Freien Wählern: Wahl zur Bayerischen Landtagsabgeordneten und
Spitzenkandidatin zur Europawahl
4. Parteigründung Freie Union - Ausschluss der Teilnahme an der Bundestagswahl
5. Bilanz als Landrätin des Landkreises Fürth (1990 bis 2008)
1. Kurzfassung
Dr. rer. pol. Gabriele Maud Pauli, Diplomkaufmann, selbständige Verlegerin, Altlandrätin des Landkreises Fürth, Landtagsabgeordnete (parteilos), geb. 26.06.1957 in Schweich bei Trier, seit 1964 wohnhaft in Zirndorf bei Nürnberg.
Dr. Gabriele Pauli wurde 1990 im Landkreis Fürth zur jüngsten Landrätin Deutschlands und zur ersten Landrätin der Christlich Sozialen Union (CSU) gewählt. 2002 erzielte sie 65,4% der Wählerstimmen, stellte sich jedoch dennoch im März 2008 nicht mehr als Landrätin zur Wahl. Große mediale Aufmerksamkeit fand Ende 2006 ihre Forderung, dass der damalige Bayerische Ministerpräsident Dr. Edmund Stoiber nicht erneut für dieses Amt kandidieren sollte, was schließlich zu seinem vorzeitigen Rücktritt führte.
Beim darauf folgenden Parteitag der CSU im Jahre 2007 kandidierte sie als Parteivorsitzende. Während in der CSU die Kandidatur von Dr. Gabriele Pauli zum Parteivorsitz unter dem Eindruck der Stoiber-Rückzugs auf Ablehnung stieß, fand sie dafür große Unterstützung in der Bevölkerung.
Aufgrund parteiinterner Diffamierungen verließ Dr. Gabriele Pauli im November 2007 die CSU.
Am 28. September 2008 wurde sie in den Bayerischen Landtag über die Liste der Freien Wähler mit einem sensationellen Stimmergebnis gewählt. Danach nominierten sie die Freien Wähler zur Spitzenkandidatin für die Europawahl. Der Einzug in das Europaparlament wurde durch die im bundesdeutschen Wahlrecht verankerte 5%-Klausel jedoch verhindert.
Ihre Absicht, die Freien Wähler an der Bundestagswahl 2009 zu beteiligen, führte zum Ausschluss aus der Landtagsfraktion der Freien Wähler am 08.06.2009. Seit diesem Zeitpunkt gehört sie dem Bayerischen Landtag als fraktionslose Abgeordnete an. Ihre im Juni 2009 gegründete Partei Freie Union, deren Bundesvorsitzende sie wurde, hielt man rechtswidrig von einer Beteiligung an der Bundestagswahl vom September 2009 ab. Gabriele Pauli verließ die Freie Union im Mai 2010 und ist seitdem parteilos.
Sie veröffentlichte neben einigen wissenschaftlichen Beiträgen auch ihre Dissertation im Jahre 1985 und erhielt diverse Auszeichnungen, u.a. das Bundesverdienstkreuz im Mai 1999.
2. Ausbildung und beruflicher Werdegang
1964 trat Gabriele Pauli in die Grundschule in Zirndorf/Mittelfranken ein und besuchte anschließend das Helene-Lange-Gymnasium in Fürth. Unter Verkürzung der gymnasialen Schulzeit erwarb sie 1976 das Abitur. In dieser Zeit war sie Schulsprecherin und mittelfränkische Bezirksschülersprecherin. 1976 begann Gabriele Pauli mit dem Studium der Betriebswirtschaftslehre an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) und schloss dieses 1981 als Diplom-Kaufmann ab.
Sie wurde vom 2. Studiensemester bis zum Abschluss ihrer Promotion im Jahre 1986 im Rahmen eines Stipendiums der Konrad-Adenauer-Stiftung gefördert. Ihre Promotionsarbeit mit dem Titel "Polit-PR - Strategische Öffentlichkeitsarbeit politischer Parteien - Zur PR-Praxis der CSU" wurde im Rahmen der Nachwuchsförderung der Deutschen Public-Relations-Gesellschaft (DPRG) im Mai 1987 als beste Arbeit des Jahres ausgezeichnet und mit einem Preis dotiert.
Dr. Gabriele Pauli war in der Zeit ihrer Promotionstätigkeit u.a. als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Politik- und Kommunikationswissenschaften an der FAU beschäftigt. 1986 bis 1990 befasste sie sich als wissenschaftliche Mitarbeiterin verschiedener Bundestagsabgeordnete vorrangig mit entwicklungspolitischen Fragen.
Weiterhin war sie Referentin im Rahmen der Erwachsenenbildung einiger gesellschaftlicher Organisationen, u.a. dem Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft und der Handwerkskammer Nürnberg.
In ihrem 1983 gegründeten Pauli-Balleis-Verlag verlegte sie anfangs wissenschaftliche Literatur, später dann auch belletristische Werke, die im Wesentlichen von Erstautoren der Region stammten. Sie stellte den Verlagsbetrieb aufgrund ihrer Wahl zur Landrätin des Landkreises Fürth in Mittelfranken im Jahre 1990 vorläufig ein. Mit ihrer erfolgreichen Kandidatur zur Landrätin begann ihr Weg als Berufspolitikerin (s.u.).
3. Politischer Weg
3a) Engagement während der Schulzeit - Kommunale Anfänge
Dr. Gabriele Pauli begann ihre politische Betätigung während ihrer Schulzeit am Helene-Lange-Gymnasium in Fürth. Sie engagierte sich 1973/74 in der Schülermitverwaltung als Schulsprecherin und Bezirksschulsprecherin und anschließend als Gesamt-Kollegstufensprecherin. Sie erarbeitete in dieser Zeit zusammen mit anderen Schulsprechern einen Alternativentwurf zur Allgemeinen Schulordnung für Bayern. 1974 trat sie in die Junge Union Bayern (JU) ein und war von 1976 bis 1982 JU-Ortsvorsitzende in Zirndorf. Unter ihrer Redaktionsleitung entstand 1979 bis 1984 eine durch Anzeigen finanzierte Zweimonatsschrift mit über 30 Ausgaben. Das "Zirndorfer Blatt" findet bis heute im gesamten Zirndorfer Stadtgebiet Verbreitung.
Am 19. Januar 1977 wurde sie Mitglied der CSU und kandidierte im März 1978 erstmals für den Zirndorfer Stadtrat. Sie wurde von Platz 24 auf Platz 12 vorgewählt.
1979 trat sie der Frauen Union bei und 1987 der CSA (Christlich Soziale Arbeitnehmer).
Bei einer erneuten Stadtratskandidatur 1984 konnte sie die meisten Stimmen der JU-Liste auf sich vereinen. Damals trat durch ihr Engagement die Junge Union zum ersten Mal mit einer eigenen Stadtratsliste an. Durch das Doppelsetzen der ersten beiden Listenplätze konnte sie bei dieser Wahl das drittbeste Ergebnis erzielen und zog 1988 als Nachrückerin in den Zirndorfer Stadträtin ein.
3b) Europapolitisches Engagement
Dr. Gabriele Pauli war an der Gründung und Aufbau des Landesverbandes Bayern der Jungen Europäischen Föderalisten (JEF) beteiligt (1975) und engagierte sich als Bezirksvorsitzende und stellvertretende Landesvorsitzende beim Aufbau des bayerischen Landesverbandes. 1976 wurde sie Mitglied der Europa Union (EU). Als Mitglied des EU-Bezirksvorstandes gründete sie in Mittelfranken die „Europäischen Notizen“, deren Chefredakteurin sie war, initiierte die Gründung des EU-Kreisverbandes im Landkreis Fürth und wirkte als Beisitzer im Landesvorstand der Europa Union Bayern von 1977 bis 1981 mit.
Von 1995 bis 2002 wirkte sie als stellvertretende Präsidentin der Europäischen Kommunal- und Regionalpolitischen Vereinigung an der Verbreitung des europäischen Gedankens mit.
Im Zeitraum von Mai 1996 bis Juni 2002 war sie Präsidiumsmitglied des Rates der Gemeinden und Regionen Europas (RGRE).
Für den Bayerischen Landkreistag war sie als Delegierte für die Mitgliederversammlung der "Europäischen Bewegung in Bayern" Vertreterin der Kommunen.
3c) Medienpolitisches Wirken
Ihr in der Jungen Union in Zirndorf begonnenes Engagement im Bereich der Medien setzte Dr. Gabriele Pauli im Rahmen einer Dissertationsarbeit fort (s.u. "Veröffentlichungen").
Im Jahre 1983 gründete sie den Pauli-Balleis-Verlag, mit dem sie sich 1986 um eine Lokalrundfunkfrequenz in Bayern bewarb. Die zu dieser Zeit entstandenen neuen Medienformen bei Privatfernsehen und -rundfunk eröffneten die Möglichkeit für lokale Anbieter, das Recht auf einen Sendeplatz zu erhalten.
Dr. Gabriele Pauli war darüber hinaus in verschiedenen medienpolitischen Gremien tätig. Im Verwaltungsrat der Bayerischen Landeszentrale für Neue Medien (BLM), die sich für die Förderung der Programmvielfalt privater Medien einsetzt, war Dr. Gabriele Pauli von 1991 bis zum Jahre 2008 vertreten. In dieser Zeit wurde die landesweite Einführung neuer Technologien wie Digitalfunk und Internetfernsehen vorbereitet.
Im September 2003 wurde sie Vorsitzende des Verwaltungsrates der Bayerischen Medienservice Gesellschaft (BayMS), die als 100%ige Tochter der BLM Inkassoverfahren aufgrund der Umstrukturierung des Teilnehmerentgeltes abwickelte.
Außerdem war sie seit 1990 in der Mittelfränkischen Medienbetriebsgesellschaft (MMG) stellvertretende Verwaltungsratsvorsitzende bis zur Auflösung des Gremiums im Jahre 2005. Dr. Gabriele Pauli wurde anschließend in der Nachfolgeorganisation stellvertretende Vorsitzende des Medienvereins Mittelfranken und bekleidete dieses Amt bis zum Jahre 2010.
3d) Der Weg in der Jungen Union und CSU - Wahl zur Landrätin
1986 wurde sie stellvertretende Landesvorsitzende der Jungen Union Bayern und bekleidete dieses Amt bis zu ihrer Wahl als Landrätin 1990. In der Jungen Union Bayern leitete sie diverse Arbeitskreise zu Themen wie Gentechnologie, Entwicklungspolitik und Neue Technologien.
1989 wurde sie vom Landesparteitag erstmals in den CSU-Parteivorstand für Bayern gewählt. Dort war sie jüngstes Mitglied und die einzige gewählte Kommunalpolitikerin in diesem Gremium. Seit dieser Zeit war sie in CSU-Gremien auf allen Ebenen der Partei bis zum Jahre 2007 vertreten.
Aufgrund ihrer damals sensationellen Wahl zur Landrätin des Landkreises Fürth im Jahre 1990 gab sie ihr Stadtratsmandat in Zirndorf nach 2-jähriger Tätigkeit auf. Sie erhielt damals als Landratskandidatin in einer bundesweit sehr beachteten Stichwahl 50,4% der Wählerstimmen und wurde mit 32 Jahren Deutschlands jüngste Landrätin. Von ihrem Vorgänger Dr. Dietrich Sommerschuh (SPD) übernahm sie den höchst verschuldeten Landkreis Bayerns und führte ihn nach wenigen Jahren zur finanziellen Stabilität. 1992 lehnte sie ein Angebot zur Staatssekretärin im Umweltministerium ab. In der Landratswahl 1996 erhielt sie 59,1% der Stimmen und steigerte das Ergebnis 2002 nochmals auf 65,4%.
3e) Erfolge als Landrätin des Landkreises Fürth (1990 bis 2008)
Als sehr engagierte Landrätin reduzierte sie die enorme Schuldenlast aus der Amtszeit ihres Vorgängers in den ersten Jahren ihrer Amtszeit durch einen strikten Sparkurs erheblich, u.a. durch die Abschaffung freiwilliger Leistungen und wirtschaftliche Verwaltungsführung. Dadurch wurden in den Folgejahren Investitionen möglich, die sie vor allem für die Förderung von Kindern und Jugendlichen einsetzte. U.a. für diverse Schulneu- und anbauten, sowie eine für Bayern beispielhafte Jugendhilfeplanung und den Verein 1-2-3 Netzwerk für die Jugend e.V., deren Vorsitzende sie seit der Gründung am 17.09.1998 10 Jahre lang war. Mit ihrer Unterstützung entstand ein in der Bundesrepublik einzigartiges Schülercoaching-Projekt.
Dr. Gabriele Pauli modernisierte die Verwaltungsstrukturen in ihrem Landratsamt und schuf einen schlanken Verwaltungsaufbau. Der Bau eines neuen Landratsamtes in Zirndorf erfolgte 2003 nach neuen Maßstäben einer bürgerfreundlichen Verwaltung.
Gleich zu Beginn ihrer Amtszeit führte Dr. Gabriele Pauli als erste Verwaltungschefin in Bayern Home-Office ein und ermöglichte damit ihren Mitarbeitern, berufliche Tätigkeiten von ihrem häuslichen Arbeitsplatz aus zu erledigen. Für ihre kommunalen Verdienste wurde sie am 17.05.1999 von Bundespräsidenten Roman Herzog in Berlin mit dem Bundesverdienstkreuz für eine „beispielhafte Arbeit für eine bürgerfreundliche und leistungsfähige Verwaltung“ ausgezeichnet. Sie erhielt in Frankfurt am 12. Oktober 2006 für ihre frauenfreundliche Politik die Auszeichnung „TOTAL E-QUALITY“. Damit wurde ihr Engagement gewürdigt, Chancengleichheit der Geschlechter in der Landratsamtsverwaltung herzustellen.
Spektakulär war auch ihre Müllpolitik. Sie schloss die über 20 Jahre alte Müllverbrennungsanlage (MVA) mit Sitz in Zirndorf 1991 wegen überhöhter Dioxinwerte und nahm sie nach einer umfassenden Sanierung wieder in Betrieb. Am 28.06.1998 wurde die Anlage endgültig stillgelegt. Es gelang, 2003 die Gesamtanlage durch einen bayerischen Unternehmer ohne Kosten für den Landkreis Fürth abreißen zu lassen. Die Verbrennung des Landkreismülls konnte durch einen Kooperationsvertrag mit der Stadt Nürnberg geregelt. Dem Verkauf und der Verschrottung der Anlage ging eine bisher einzigartige weltweite Ausschreibung voraus mit Angeboten aus China und Brasilien. Der kurze Zeit danach erfogte Verkauf der Schwelbrennanlage in Fürth nach deren Nicht-Inbetriebnahme ging ebenfalls auf die Initiative von Dr. Gabriele Pauli zurück.
Sehr erfolgreich war das 1992 eingeführte Abfallentsorgungskonzept des Landkreises, das zur bayernweit niedrigsten Müll-Recyclingquote von über 80% führte. Seitdem wird fast der komplette Landkreismüll bis heute wiederverwertet.
Unter ihrer Zeit profilierte sich der Landkreis Fürth als Naherholungsbereich für die nahe liegenden Großstädte, u.a. durch den Ausbau des Radwegenetzes, aber auch durch attraktive Freizeiteinrichtungen wie den Playmobil Funpark.
Ein besonderes Ereignis ihrer Amtszeit war die Schiffstaufe der "MS Fürth" am 13.04.2007 in Istanbul, deren Taufpatin sie wurde.
Die Partnerschaft der Region Mittelfranken mit der Stadt Shenzhen wurde von ihr aktiv über Jahre hinweg begleitet und es entstand eine Freundschaft zwischen unterschiedlichen Kulturkreisen, die sich in Delegationsbesuchen und schließlich in einer Schulpartnerschaft niederschlug.
Sie war Wegbereiterin der "Metropolregion Nürnberg e.V.", die am 28.04.2005 durch ihre Mitwirkung gegründet wurde und für die sie die Leitung des Verkehrsforums übernahm. Der Vorläuferorganisation der "Metropolregion Nürnberg e.V." gehörte sie seit deren Bestehen im Jahre 1997 an, sie trug den Namen "Die Region Nürnberg e.V.".
Sie wurde 1996 außerdem in den Verwaltungsrat der Kommunalen Gemeinschaftsstelle zur Verwaltungsvereinfachung (KGSt) mit Sitz in Bonn gewählt und begleitete in dieser Position zehn Jahre lang Modelle effizienterer Verwaltungsarbeit.
Darüber hinaus engagierte sie sich sehr im Verband der bayerischen Landräte. Sie wurde von Mai 1996 Sprecherin der mittelfränkischen Landräte und war bis zu ihrem Ausscheiden aus dem Amt 2008 die dienstälteste und gleichzeitig die jüngste bayerische unter ihnen.
Zusammen mit ihren Landratskollegen aus Mittelfranken packte sie viele regionsübergreifende Themen an.
In ihrer Zeit als Bezirksvorsitzende des Mittelfränkischen Landkreistags forderte sie u.a. eine Reform des Jugendhilfegesetzes durch den Bundestag. Diese Initiative belegte sie zusammen mit ihren mittelfränkischen Kollegen mit einer Fallsammlung unnötiger kommunaler Ausgaben mit dem Titel „Dokumentation des legalen Missbrauchs“. An vielen Beispielen aus der kommunalen Praxis wurde aufgezeigt, wie unter dem Deckmantel des sozialen Engagements institutionelle Förderung betrieben wird.
Sie war von 1996 bis 2008 Mitglied des Landesausschusses des Bayerischen Landkreistages, des obersten Vertretungsorgan der bayerischen Landräte.
3f) Aktivitäten in der CSU und Ende der Amtszeit des Bayerischen Ministerpräsidenten Dr. Edmund Stoiber
Dr. Gabriele Pauli war seit ihrer Wahl zur Landrätin 1990 bis zum Ende ihrer Amtszeit im Jahre 2008 im Bundesvorstand der Kommunalpolitischen Vereinigung der CDU/CSU (KPV), Beisitzer im KPV-Landesvorstand für Bayern und Bezirksvorsitzende der KPV in Mittelfranken.
2002 übernahm sie das Amt der CSU-Ortvorsitzenden in Zirndorf, um den Ortsverband aus einer Krise zu führen.
Sie war über lange Zeit hinweg auch stellvertretende Kreisvorsitzende der CSU Fürth/Land.
Sie brachte in die CSU-Parteigremien immer wieder Anliegen aus ihrer kommunalen Tätigkeit ein.
Beispielsweise bemängelte sie Ende 2002 im Parteivorstand, dem sie von 1989 bis 2008 angehörte, dass Ministerpräsident Dr. Edmund Stoiber finanzielle Mittel vom Bund, die den Kommunen zustehen sollten, nicht in vollem Umfang an diese weiterleiten wollte. Seine Gegenreaktion war niederschmetternd, wurde dann jedoch durch ein von dem Leiter der Staatskanzlei Erwin Huber verfasstes Schreiben wieder revidiert. Gegenstand der Auseinandersetzung war unter anderem die Ausgestaltung des Konnexitätsprinzips, das in die Bayerische Verfassung aufgenommen wurde. Der Landkreis Fürth sah sich dann 2006 als erster Bayerischer Landkreis gezwungen, eine Klage gegen die Bayerische Staatsregierung zur Schulreform in Bayern (G8) zu führen und die Einhaltung des Konnexitätsprinzips gerichtlich klären zu lassen. Andere Landkreise reichten darauf hin ebenfalls Klage ein.
Weitere politische Vorhaben der Staatsregierung stießen bei ihr ebenfalls auf Kritik. Nachdem ihre im Jahre 2006 parteiintern vorgetragenen Äußerungen über die Regierungspolitik des damaligen Ministerpräsidenten Dr. Edmund Stoiber kein Gehör fanden, äußerte sie sich vermehrt in der Öffentlichkeit. Eine von ihr auf ihrer Internetseite gestellte Frage über die Beliebtheit des bayerischen Ministerpräsidenten führte zu einem für Dr. Edmund Stoiber vernichtenden Urteil. Die Resonanz auf ihre Forderung war unter den Bürgern Bayerns überwältigend. Im November 2006 versuchte Edmund Stoibers Staatskanzlei-Büroleiter Michael Höhenberger, Daten aus Dr. Gabriele Paulis persönlichem Leben zu sammeln, was ans Licht der Öffentlichkeit kam. Dies entfachte ein Woge öffentlicher Entrüstung. Kurze Zeit später, am 21. Januar 2007, verkündete Ministerpräsident Edmund Stoiber bei einer Tagung der CSU-Landtagsfraktion in Wildbad Kreuth den Rücktritt von seinem Amt. Parteiintern wurde Dr. Gabriele Pauli daraufhin sehr angefeindet, in der medialen Öffentlichkeit und bei den Bürgern war sie allerdings sehr beliebt. Beim traditionellen politischen Aschermittwoch der CSU in Passau am 21. Februar 2007 wurde sie als die Urheberin des Rückzugs von Dr. Edmund Stoiber öffentlich verunglimpft.
Kurz darauf wurden Fotos von Gabriele Pauli ohne ihre Autorisierung und unter Verletzung ihrer Persönlichkeitsrechte veröffentlicht. Ihre Kandidatur zum CSU-Parteivorsitz am 29. September 2007 erbrachte ihr ein sehr geringes Stimmergebnis gegen die Mitbewerber Erwin Huber, bayerischer Minister Wirtschaft und Verkehr und Bundessozialminister Horst Seehofer. Dr. Gabriele Pauli stellte zu diesem Parteitag einen Änderungsantrag zum neu entworfenen CSU-Grundsatzprogramm, der Türkei die Aufnahme in die EU nicht zu versagen.
Archiv: Das Ergebnis der TED-Umfrage "Würden Sie Dr. Gabriele Pauli zur CSU-Vorsitzenden wählen?"
Dies brachte ihr massive Kritik ein. Der Antrag wurde einstimmig (gegen ihre Stimme) vom Parteitag abgelehnt. Im November 2007 verließ Dr. Gabriele Pauli die CSU, der sie 30 Jahre lang angehört hatte, mit der Begründung, dass man sie wegen ihrer neuen Gedanken (Programm) für die Parteiarbeit nicht mehr toleriert hatte.
Bereits Ende des Jahre 2005 hatte Dr. Gabriele Pauli parteiintern angekündigt, für das Amt der Landrätin nicht mehr zu kandidieren. Ihr späterer Nachfolger Matthias Dießl wurde darauf hin zum Fraktionsvorsitzenden der CSU im Kreistag ernannt. Ab Mai 2008 hatte Dr. Gabriele Pauli damit kein öffentliches Mandat mehr. Der Kreistag des Landkreises Fürth entzog ihr mit Stimmen der CSU den finanziellen Anspruch einer vorzeitigen Pensionierung. Sie ging dagegen nicht rechtlich vor und zog sich zunächst von der politischen Bühne zurück, bis die Freien Wähler sie um eine Kandidatur auf ihrer Liste zur Landtagswahl 2008 baten.
Für ihren politischen Mut erhielt Dr. Gabriele Pauli im Jahre 2007 mehrere Auszeichnungen, unter anderem den Steiger Award und den Olympe-de-Gouges-Preis der SPD/Hessen.
Ab 2006 wurde sie auch gefragter Gast in zahlreichen Talk-Shows, u.a. bei folgenden Moderator/innen: Sabine Christiansen, Frank Plasberg, Claus Strunz, Frank Elsner, Michel Friedman, Jürgen Fliege, Reinhold Beckmann, Wieland Backes, Maybrit Illner, Frank Markus Barwasser und Günter Jauch. Ein Auszug ihrer Reden und Auftritte sind bei YouTube zu finden.
3g) Engagement bei den Freien Wählern (FW) in Bayern: Wahl zu Bayerischen Landtagsabgeordneten und Spitzenkandidatin zur Europawahl
Nach ihrem Ausscheiden aus dem Amt der Landrätin kamen die Freien Wähler (FW) auf Dr. Gabriele Pauli zu und nominierten sie am 25. Juni 2008 auf Platz 8 der mittelfränkischen Liste für die Wahl zum Bayerischen Landtag, die am 18. September 2008 stattfand. Sie erzielte einen sensationellen Wahlerfolg und holte mit 35.567 mehr als die Hälfte der Stimmen der mittelfränkischen FW-Liste ein. Sie lag damit auch deutlich vor dem Landesvorsitzenden der FW in Bayern Hubert Aiwanger, der in Niederbayern 30.039 Zweitstimmen erhielt. Die Freien Wähler zogen daraufhin mit einem Wahlergebnis von 10,2% erstmals in den Bayerischen Landtag ein. Dr. Gabriele Pauli wurde Vorsitzende des Ausschusses für Kommunale Fragen und Innere Sicherheit des Bayerischen Landtags und vertrat die Freien Wähler bei vielen öffentlichen Veranstaltungen.
Am 27.02.2009 wurde sie in München zur Spitzenkandidatin der Freien Wähler für die Europawahl nominiert und auf Platz 1 der FW-Europaliste platziert. Damit traten die FW erstmals zu einer Wahl bundesweit an. Nach einem 5-wöchigen, sehr engagierten Wahlkampf konnte Dr. Gabriele Pauli für die Freien Wähler am 07.06.2009 ein Wahlergebnis von 1,7% erlangen.
Zwei Tage nach der Europawahl wurde Dr. Gabriele Pauli auf Initiative des FW-Fraktionsvorsitzenden Hubert Aiwanger aus der Landtagsfraktion der Freien Wähler mit der irreführenden Begründung ausgeschlossen, sie strebe an, eine eigene Bundespartei zu gründen. Die Vorgänge, die zu diesem Ausschluss führten, waren wie folgt: Dr. Gabriele Pauli wollte nach der Europawahl zunächst keine eigene Partei gründen, sondern die Freien Wähler als Partei im Herbst 2009 in den Bundestag führen. Dies hatte sie in ihrem Europawahlkampf bei vielen öffentlichen Auftritten angekündigt. Nachdem der amtierende FW-Landesvorsitzende Hubert Aiwanger Dr. Gabriele Pauli als Spitzenkandidatin der Freien Wähler für die Bundestagswahl aus persönlichen Motiven heraus verhindern wollte, machte er unter den Freien Wählern publik, dass Dr. Gabriele Pauli angeblich anstrebe, eine eigene Partei außerhalb der Freien Wähler zu etablieren und sprach sich vehement gegen eine Teilnahme der Freien Wähler an der bevorstehenden Bundestagswahl aus. Aufgrund des Aiwanger'schen Widerstandes gegen ihre Idee erklärte Dr. Gabriele Pauli, dass sie nach wie vor die Chance für eine neue Partei in der Bundesrepublik sehe, weil die Bereitschaft zu diesem Zeitpunkt innerhalb der Bevölkerung in hohem Maße vorhanden war, neue politische Kräfte zur Macht zu verhelfen. Sie erklärte am 08.06.2009 in einer Pressekonferenz in München, dass es politisch nahe läge, eine FW-Partei auf Bundesebene zu gründen, die jedoch auch dann einen anderen Namen tragen könne, wenn die Freien Wähler sich darauf intern nicht verständigen könnten. Diese Initiative von Dr. Gabriele Pauli wurde von Fraktionsvorsitzendem Hubert Aiwanger dann dazu her genommen, Dr. Gabriele Pauli aus der Fraktion der Freien Wähler im Bayerischen Landtag mit der Begründung auszuschließen, dass sie die Gründung einer eigenen Partei anstrebe.
Zu diesem Zeitpunkt war jedoch nicht allgemein bekannt, dass auf Bundesebene bereits eine FW-Partei bestand und die kurz darauf erfolgte Gründung einer weiteren FW-Partei in Vorbereitung war. Mit dem Ausscheiden aus der FW-Landtagsfraktion gab Dr. Gabriele Pauli auch den Vorsitz im Innenausschuss auf.
Seitdem gehört sie dem Bayerischen Landtag als fraktionslose Abgeordnete an.
3h) Parteigründung Freie Union - Ausschluss der Teilnahme an der Bundestagswahl
Am 18. Juni 2009 gründete sie eine neue Partei auf Bundesebene mit dem Namen Freie Union. In dem von ihr zur Gründungsversammlung am 21. Juni 2009 in München vorgelegten Wahlprogramm fordert sie ein Umdenken in der Politik (Rede), die Beseitigung politischer Strukturen, die die Menschen unfrei machen und eine Ausrichtung politischer Entscheidungen an Werten. An der innerhalb von drei Tagen über die Medien einberufenen öffentlichen Gründungsversammlung nahmen über 500 Menschen aus ganz Deutschland teil. Rund 200 Personen traten der Freien Union spontan bei und wählten Dr. Gabriele Pauli einstimmig an die Spitze der neuen Partei. Innerhalb von zwei Wochen erlangte die Partei deutschlandweit über 1000 Mitglieder und gründete acht Landesverbände. Am 17. Juli 2009 wurde die Freie Union offiziell als Partei anerkannt.
Das Bundeswahlrecht sieht vor, dass in jedem Bundesland bei Antritt einer neuen Partei Unterstützungsunterschriften gesammelt werden müssen. In Bayern gelang es, die notwendige Anzahl von 2000 Unterschriften in kurzer Zeit zu sammeln. Allerdings wies der Landeswahlleiter den eingereichten Wahlvorschlag der Freien Union mit der Spitzenkandidatin Dr. Gabriele Pauli mit rechtlich nicht haltbaren Einwänden ab. Dem Votum des bayerischen Landeswahlausschusses schloss sich am 6. August 2009 der 9-köpfig besetzte Bundeswahlausschuss an. Da ein Mitglied des Bundeswahlausschusses zu dem Zeitpunkt der Entscheidung fehlte, zählte bei Stimmengleichheit dieses Gremiums die Stimme des Bundeswahlleiters doppelt. Damit wurde die Freie Union endgültig nicht zur Bundestagswahl am 27. September 2008 zugelassen. Die Ansicht des Landes- und Bundeswahlausschusses, es fehle bei dem Antrag zur Beteiligung an der Bundestagswahl eine entscheidende Unterschrift auf einer Anlage, wird zur Zeit im Rahmen einer Verfassungsbeschwerde am Bundesgerichtshof überprüft. Bedeutende deutsche Verfassungsrechtler, wie z.B. Prof. Dr. Hans Herbert von Arnim, räumen dieser Klage große Chancen ein. Lesen Sie hierzu auch: Erstmals Beobachter-Mission: OSZE begutachtet Wahl-Stopp für Pauli-Partei.
Nach einer von der Freien Union in Auftrag gegebenen Emnid-Umfrage hätte die Freie Union auch schon ohne Wahlkampfführung bei der Bundestagswahl 2009 bundesweit mindestens 4% erzielt.
Auch die international tätige Unterorganisation der OSCE, das Office for Democratic Institutions and Human Rights (ODIHR), interessierte sich in einer 2010 erfolgten Studie für die Rechtmäßigkeit der Bundestagswahl und kommt zu dem Ergebnis, dass das Verfahren zur Etablierung neuer Parteien in der Bundesrepublik "nicht frei von Interessenkonflikten" sei, da im zuständigen Bundeswahlausschuss Vertreter der etablierten Parteien über das Schicksal von Mitbewerbern entscheiden (s. S. 14, 16 im Bericht der OSZE/ODIHR-Wahlbewertungsmission vom 27. September 2009, englische Fassung). Dr. Gabriele Pauli verließ die Freie Union am 27. Mai 2011, mit der Begründung, dass in der Bundesrepublik „eine erfolgreiche Entwicklung neuer Parteien durch die etablierten Parteien verhindert wird“.
http://www.querdenkerforum.de/forum/showthread.php?tid=2153
4. Auszeichnungen
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1987 |
Albert-Oeckl-Preis der Deutschen Public-Relations-Gesellschaft zur Förderung des Public-Relation-Nachwuchses |
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1995 |
Presse-Ente "Nora“ des Bayerischen Journalistenverbandes |
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17. Mai 1999 |
Bundesverdienstkreuz für beispielhafte Arbeit für eine bürgerfreundliche und leistungsfähige Verwaltung, überreicht durch Bundespräsidenten Roman Herzog |
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18. Juni 2005 |
Europa-Union-Nadel in Silber |
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17. März 2007 |
Steiger-Award, verliehen für politischen Mut (Preis soll an die Tugenden des Bergmanns-Berufs erinnern und steht für Gradlinigkeit und Verlässlichkeit) |
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18. März 2007 |
Olympe-de-Gouges-Preis der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen für couragiertes politisches Auftreten |
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19. Juni 2009 |
Kommunale Verdienstmedaille in Silber |
5. Bilanz als Landrätin des Landkreises Fürth (1990 bis 2008)
Die Bilanz wurde in Ausgabe 08/2008 des Landkreismagazins des Landkreises Fürth veröffentlicht.
Diese Bilanz können Sie hier online lesen.
Veröffentlichungen (Auswahl)
Gabriele Pauli-Balleis: Sextourismus. Exotischer Heiratsmarkt. Prostitution. In: Die Werkstatt, München, Februar/März 1985, S. 21-23
Gabriele Pauli-Balleis: Polit-PR. Strategische Öffentlichkeitsarbeit politischer Parteien. Zur PR-Praxis der CSU. Mit einem Vorwort von Prof. Franz Ronneberger, Dissertation Universität Erlangen-Nürnberg, Zirndorf, 1986, XLVII, 342 S. - Zusatzinformation
Gabriele Pauli-Balleis: Kinder, Küche und Karriere. In: Bayernkurier, Nr. 41 vom 14. Oktober 1989, S. 18
Gabriele Pauli-Balleis: Pflichtaufgabe der Landkreise. Schaffung von Kinderhorten. In: Bayernkurier Nr. 41 vom 13. Oktober 1990, S. 27
Gabriele Pauli: Der Landkreis Fürth – Ein Filetstück der Metropolregion Nürnberg. The county of Fürth – A jewel in the crown of the Nuremberg metropolitan region. In: Wirtschaftsstandort Metropolregion Nürnberg 2007 / 2008. Europäischer Wirtschafts-Verlag 2007, S. 22-27 pdf
Brief von Dr. Gabriele Pauli an den Parteivorsitzenden der CSU Erwin Huber zu ihrem Austritt aus der CSU. In: Spiegel Online vom 21. November 2007
4% erzielt.
Auf dieser Seite finden Sie Anträge und Anfragen von Dr. Gabriele M. Pauli als Landtagsabgeordnete im Bayerischen Landtag in der Wahlperiode 2008 - 2013
Antrag vom 27. September 2011
Haushaltsexperte: Für jeden Doppelhaushalt des Freistaates Bayern wird durch den Landtag eine Expertin oder ein Experte für Haushaltsfragen durch Abstimmung bestellt.
Auszug aus dem Antrag: Für jeden Doppelhaushalt des Freistaates Bayern wird durch den Landtag eine Expertin oder ein Experte für Haushaltsfragen durch Abstimmung bestellt.
Die Expertin bzw. der Experte für Haushaltsfragen darf nicht Mitglied des Landtags oder der Staatsregierung sein und auch in keinem finanziellen Abhängigkeitsverhältnis zu einer politischen Partei oder Wählervereinigung stehen. Das Vorschlagsrecht wechselt für jeden neuen Doppelhaushalt in der Reihenfolge der Fraktionen. Wiederwahl ist möglich. Die erste Wahl erfolgt zum Haushaltsplan 2011/2012 nach dessen Inkrafttreten.
Hier können Sie den vollständigen Antrag Haushaltsexperte nachlesen
Wieviele Abgeordnete bilden eine Gruppe mit Fraktionsstatus?
Landtagspräsidentin verwehrt Debatte im Ältestenrat - Dr. Gabriele Pauli hakt nach
Dr. Gabriele Pauli möchte, dass der Status einer sogenannten "Gruppe" von Abgeordneten geklärt wird, die dann entsteht, wenn sich mehrere fraktionslose Abgeordnete zusammen schließen. Der urspüngliche Antrag stammt vom 9. Juni 2011 (Antrag vom 09.06.11) und wurde von Dr. Gabriele Pauli am 29. September 2011 neu eingereicht (Antrag vom 27.09.11).
Der Antrag wird demnächst im Ausschuss für Verfassung, Recht, Parlamentsfragen und Verbraucherschutz des Bayerischen Landtags beraten.
Im Bayerischen Landtag kam diese Konstellation bisher nicht vor, so dass die Landtagspräsidentin eine Debatte über diese Frage mit dem Argument verweigern wollte, dass ein solcher Fall im Moment nicht relevant sei (Stellungnahme der Präsidentin des Bayerischen Landtages vom 16.06.11).
In der Vergangenheit wurden bei Regelungslücken im Bayerischen Landtag Beschlüsse des Deutschen Bundestages analog angewendet. Gilt diese Analogregelung auch im vorliegenden Fall, dann stünde im Bayerischen Landtag bereits 2 fraktionslosen Abgeordneten der Rechtsstatus einer Gruppe zu.
Dr. Gabriele Pauli hat deshalb erneut gefordert, dass diese Frage im Ältestenrat geklärt werden sollte. Sie verweist in einem
Schreiben an die Landtagsabgeordneten des Ältestenrates des Bayerischen Landtages vom 05.07.2011 auf verschiedene für den Bundestag geltende Regelungen.
Allerdings besteht bei den jetzigen Landtagsfraktionen wenig Interesse, die Frage der Gruppenbildung fraktionsloser Abgeordneter zu klären. Vielmehr ist die Bestrebung da, fraktionsinterne Schwierigkeiten und Meinungsverschiedenheiten durch interne Zwänge zu regeln (Fraktionsdisziplin). Das führt bei einigen Abgeordneten des Bayerischen Landtages zu der Überlegung, eventuell ihre Fraktion zu wechseln.
Anfrage vom 14. Juli 2011
Inhaftierte in Gefängnissen in Bayern
1. Welche Arten von Gründen für einen Aufenthalt in einer Haftzelle in einem bayerischen Gefängnis gibt es insgesamt? (Bitte vollständige Aufzählung aller Gründe einschließlich Strafhaft, Untersuchungshaft, Ersatzhaft für Geldstrafe oder Gerichtskosten, Sicherungsverwahrung, Erzwingungshaft, Abschiebehaft, Vorführungshaft zur Abgabe einer eidesstattlichen Versicherung, Unterbindungsgewahrsam und Nennung weiterer Gründe.)
2. Wie viele in bayerischen Gefängnissen Inhaftierte gab es aus jedem Grund, der in der Antwort auf Frage 1 genannt ist, zum ersten Tag jedes Monats seit 01.01.2009 (Bitte tabellarische Auflistung unter Nennung der Zahlen getrennt nach Männern und Frauen, männlichen und weiblichen Jugendlichen.)
Hier können Sie die vollständige Anfrage sowie die Antwort des Staatsministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz lesen
Weitere Anfragen (hier stehen die Antworten der zuständigen Ministerien noch aus):
Gruppenantrag wird am 8.12. im Ausschuss behandelt: Wieviele Abgeordnete bilden eine Gruppe mit Fraktionsstatus?
Dr. Gabriele Pauli möchte, dass der Status einer sogenannten "Gruppe" von Abgeordneten geklärt wird, die dann entsteht, wenn sich mehrere fraktionslose Abgeordnete zusammen schließen. Der urspüngliche Antrag stammt vom 9. Juni 2011 (Antrag vom 09.06.11) und wurde von Dr. Gabriele Pauli am 29. September 2011 neu eingereicht (Antrag vom 27.09.11).
Der Antrag wird nun am 8. Dezember 201 im Ausschuss für Verfassung, Recht, Parlamentsfragen und Verbraucherschutz des Bayerischen Landtags beraten.
Im Bayerischen Landtag kam diese Konstellation bisher nicht vor, so dass die Landtagspräsidentin eine Debatte über diese Frage mit dem Argument verweigern wollte, dass ein solcher Fall im Moment nicht relevant sei (Stellungnahme der Präsidentin des Bayerischen Landtages vom 16.06.11).
In der Vergangenheit wurden bei Regelungslücken im Bayerischen Landtag Beschlüsse des Deutschen Bundestages analog angewendet. Gilt diese Analogregelung auch im vorliegenden Fall, dann stünde im Bayerischen Landtag bereits 2 fraktionslosen Abgeordneten der Rechtsstatus einer Gruppe zu.
Dr. Gabriele Pauli hat deshalb erneut gefordert, dass diese Frage im Ältestenrat geklärt werden sollte. Sie verweist in einem
Schreiben an die Landtagsabgeordneten des Ältestenrates des Bayerischen Landtages vom 05.07.2011 auf verschiedene für den Bundestag geltende Regelungen.
Allerdings besteht bei den jetzigen Landtagsfraktionen wenig Interesse, die Frage der Gruppenbildung fraktionsloser Abgeordneter zu klären. Vielmehr ist die Bestrebung da, fraktionsinterne Schwierigkeiten und Meinungsverschiedenheiten durch interne Zwänge zu regeln (Fraktionsdisziplin). Das führt bei einigen Abgeordneten des Bayerischen Landtages zu der Überlegung, eventuell ihre Fraktion zu wechseln.
Über diesen Antrag berichtet die Augsburger Allgemeine Zeitung
Archiv: Gästebucheinträge
Auf dieser Seite finden Sie die Einträge meines alten Gästebuchs bis August 2011.
Bitte nutzen Sie ab sofort mein neues Gästebuch. Ich freue mich auf Ihre Einträge!
Frau Dr. Pauli,
es fällt oft schwer, an Menschen zu glauben. An den Machtstrukturen der Politik zerschellen unsere Träume ebenso wie an den Machtstrukturen der freien Wirtschaft. Leute wie sie geben Kraft, vor allem denen, die sozial niedriger stehen, und denen das Sich Wehren schwerer fällt. Sie erlauben uns immerhin zu träumen.
Danke, dass Sie sich einsetzen.
S.S., London, 11.08.2011
Sehr geehrte Frau Pauli,
es ist gewiss nie zu sagen ab wann man endlich erkennen wird wie recht Sie mit Ihren Ideen haben. Ich bin mir sicher wir werden diesen Tag erleben. Bitte bleiben Sie wie sie sind und mit dem gleichen Ziel am Horizont.
Mit besten Grüßen
M.P., Mühlhausen, 10.08.2011
Sie sehen, dass Ihr Ansichten schon Uebersee erreicht hat. Ihre Ideen werden auch hier im fernen Vancouver gelesen und diskutiert. Ich freue mich, dass es in Deutschland doch noch Politiker mit Mut zur realitaetsbezogenen Wahrheit gibt. Aus diesem Grunde wuensche ich Ihnen Erfolg um Einfluss auf die verstaubten Vorstellungen zu nehmen und sie zu aendern
Mit freundlichen Gruessen
ein Hanseat
P.S., Vancouver, Canada, 04.08.2011
Ab und an schaue ich immer wieder nach Ihrem Weg, und bewundere Ihre Arbeit.
Grad musste ich den Artikel zu Guttenberg zwei, drei mal lesen, gewaltige Wortwahl und hervorragend geschrieben.
Ich kann Ihren Gedanken dazu gut folgen.
Viel Glück bei Ihrer weiteren Arbeit, ich drücke die Daumen,
Sind Sie noch ab und an mit dem Motorrad unterwegs ???
J.R., Benissa, Costa-Blanca, 29.07.2011
Sehr geehrte Frau Dr. Pauli,
"Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du." Mahatma Gandhi
Ich weiß ihr Weg ist gezeichnet von Ideen für eine bessere Gesellschaft und ein Umdenken bzw. neues Handeln aber leider auch von Rückschlägen, und dennoch gehen sie diesen Weg weiter.
Es geht auch nicht darum, ob alle Ihre Gedanken "richtig" oder "perfekt" sind. Denn nicht das Ergebnis ist entscheidend, sondern das sie eine Überzeugung aus tiefstem Herzen vorgelebt haben: Bedingungslose (Nächsten)Liebe.
Zwei Buchtipps zur Unterstützung ihrer Person und Weiterentwicklung Ihrer Gedanken: "Gestatten Ich" von Katharina Ohana und "Was würde Jesus dazu sagen" von Heiner Geißler.
Mit höchstem Respekt
C.H., Familie und Freunde
P.S. Ändere Dich selbst, dann veränderst du deine Umgebung.
C.H., Berlin, 01.07.2011
Hallo Frau Pauli,
lassen Sie sich bitte nicht unterkriegen, bleiben Sie sich treu.
Ein Gleichgesinnter Mittelfranke (na ja.. erst seit 35 Jahren)
R.H., Ansbach, 21.06.2011
Sehr geehrte Frau Dr. Pauli
Dankeschön für Ihr mutiges Interview!
Ich wünsche Ihnen viel Kraft, Licht und Liebe auf Ihren Weg.
Herzliche Grüße
C. B., Schnaittach b. Nürnberg, 20.06.2011
Hallo Frau Pauli,
als jemand, der nicht an Gott glaubt, habe ich mir Ihre bemerkenswerte Rede im Landtag angesehen. Wer sie als wirr bezeichnet, hat nicht zugehört. Es wird leider häufiger, daß mangelnde Menschlichkeit als Sachlichkeit "gerechtfertigt" wird; sich hinter Sachzwängen zu verstecken, ist so leicht - man selbst ist ja dann nicht mehr dafür verantwortlich. Um so wohltuender ist dann ein ethischer Appell von jemandem, der das menschliche Maß verlorengehen sieht. Das sehen wahrscheinlich viele Menschen so, nur fühlen sich die meisten wohl als kleines Rad im Getriebe und damit ohnmächtig. Und das sind normalerweise nicht die Menschen an der Macht, das sind nicht "die Politiker". Gottglaube oder nicht, ob es in eine Haushaltsdebatte gehört oder nicht, vielen Dank für Offenheit, Ehrlichkeit und Mut!
Etwas Wertvolleres hätten Sie nicht beitragen können. Bleiben Sie weiter Sie selbst!
Ich wünsche Ihnen das Beste!
Eine gute Zeit!
M.R., 20.06.2011
Guten Tag Frau Dr. Pauli.
Nach unserem Treffen in Speyer in diesem , sagen wir mal, Forsthaus, ist einige Zeit vergangen. Ich habe mich nach unserem Gespräch für Sie als Person entschieden und zum Glück nicht für die Union. Denn was daraus gerade wird, sehen Sie besser als ich. Dennoch warte ich auf eine Möglichkeit mit Ihnen zusammen etwas neuen anzustoßen und zu bewegen.
die Parteien werden immer sich ähnlicher und untreuer.
Vielleicht finden Sie noch einmal die Kraft.
Viele Grüße
C. H., Mannheim, 20.06.2011
Sehr geehrte Frau Pauli,
sollten Sie noch einmal Interesse haben, den Versuch zu machen, eine Partei zu gründen, die ethische Grundwerte zur Grundlage hat, dann würde ich gerne mitmachen. Werfen Sie "die Flinte nicht ins Korn", aufzugeben in unserem Alter gilt nicht, vertreten Sie weiter mutig Ihre Meinung und Sie werden sehen.........auch wenn man sagt "der Prophet gilt nichts im eigenen Land". Wenn er nicht trotzdem weiter machen würde, gäbe es ihn nicht mehr.
Herzliche Grüße
J. W., Hof/Saale, 30.05.2011
Sehr geehrte Frau Pauli,
ich habe heute Ihren Artikel über den Guttenberg gelesen. Da schreiben Sie auch, dass es besser ist, in der Politik zu bleiben, dass wäre besser für die Menschen, Wenn jemand weiss wie die Menschen sind und sein können, dann doch Sie. Und Sie wissen auch, dass 85% der Menschen in unserem Land sehr, sehr dumm sind. Vielleicht gehöre ich ja auch dazu, aber ich bin noch nicht so stur und egoistisch, obwohl ich auch meine Macken habe. Ich überlege auch soziales oder ehrenamtliches zu tun. Das ist auch wichtig. Aber sich alleine ein zusetzen für alles was in unserem Land schief läuft und was anders laufen müsste, das halte ich für nicht realisierbar. Ich bin mir sicher, dass Sie gebraucht werden, genau wie Frau Kässmann und viele andere Frauen. Vorallem Frauen, aber alleine kämpfen und nichts erreichen können? Ich wünsche es Ihnen wirklich von ganzem Herzen und drücke alle Daumen und schließe sie in mein Nachtgebet mit ein, dass es gelingen möge, aber, aber, aber ich weiß nicht.
MfG
N. F., 30.05.2011
Liebe Frau Pauli,
weiter so. Politiker wie Sie, die eine eigene Meinung vertreten, werden in diesem Land dringend benötigt.
Liebe Grüße
E. W., Spalt, 21.05.2011
Liebe Frau Pauli!
vielen Dank für so viel Mut! Wer Ihre letzte Rede im Landtag als wirr bezeichnet, der hat gar nicht hingehört.
Es ist für die meisten bestimmt auch nicht leicht, bei so offenbarem Mut hinzuschauen und hinzuhören. Feiglinge kommen mit Mut nur ganz schlecht bis gar nicht klar. Es zeigt denen ja nur, was ihnen fehlt.
Ich weiß, Sie können gar nicht anders, also so zu handeln. Sie müssen Sie selbst sein. Und dass Sie es so öffentlich und gegen den Strom sind, tut so gut! Danke nochmals für Ihre Wegbereitung!
Liebe Grüße
U. K., 18.05.2011
Für mich sind Sie die tollste Politikerin mit der größten Ausstrahlung. Wünsche Ihnen viel Erfolg für die Zukunft und hoffe, dass Sie Ihre Ziele durchsetzen können.
GGGlG
G. T., Viernheim, 13.05.2011
Liebe Frau Altlandrätin Dr. Gabriele Pauli,
ich bewundere Sie für Ihren Mut, für Ihr Engagement, für Ihrem großartigen Einsatz. Es ist bedauerlich zu sehen, dass es nicht mehr Menschen in unserem Landtag gibt, die ein solches Auftreten haben und sich derat einsetzen.
Alles Gute, weiterhin
P. M., Ansbach, 03.05.2011
Sehr verehrte Frau Pauli,
die auf einer Server-Nachrichtenseite durch Vorweg-Fremdkommentierung übel zugrundezensierte Rede zum Haushalt im Bayerischen Landtag enthielt immerhin noch so viel originalen Rest, dass ich aufhorchte. Inzwischen habe ich erstmals die Webseite eines MdL eingesehen: Ihre.
Sie haben nicht nur ein faulendes Gremium auf die Urwerte der Bayerischen Verfassung (Gottesachtung) rückerinnert, sondern haben in lutherischer Weise Thesen in die Herzen Ihrer Parlamentskollegen wie auch für die Aufmerksamen im Volk getragen, hinter die niemand mehr zurückfallen kann. Das Sträuben wird dauern, doch Sie haben eine Weiche umgelegt wie niemand im Landtag zuvor. Dass Sie unsicher waren, halte ich Ihnen zudem zugute. Herzlichen Dank.
R.V., Rosenheim, 28.04.2011
Sehr geehrte Frau Dr. Pauli,
ja, nur durch Geradlinigkeit, so wie Sie es in der Praxis vorleben, kann in der Gesellschaft ein Umdenken stattfinden und "Soziale Werte" wie
-Politik mit Prinzipien,
-Reichtum mit ehrlicher Arbeit,
-Genuss mit Gewissen,
-Wissen mit Charakter,
-Geschäft mit Moral,
-Wissenschaft mit Menschlichkeit,
-Religion mit Opfer gelebt werden.
Liebe Grüße und eine gute Zeit.
A. M., München, 23.04.2011
Hallo Frau Pauli,
Ihre Gedanken zu dem Fall Guttenberg halte ich für sehr bereichernd und nicht nach dem üblichen Mainstream verfasst.
Machen Sie bitte weiter so....!!
W. R., Memmingen, 21.04.2011
Bleiben Sie so, wie sie waren und setzen Sie Ihre Kraft auch weiterhin im Landtag ein - ich werde Sie unterstützen, wo immer ich kann!
Danke Gaby, dass Du das alles im Landtag gesagt hast. Danke für Deinen Mut.
Es gibt da ein paar Menschen, die immer an Dich geglaubt haben und weiter an Dich glauben.
S. S., Unterhaching, 15.04.2011
Sehr geehrt Frau Pauli,
eine wunderbare Rede, die sie da gehalten haben. Ich hoffe viele Politiker/inen nehmen sich hier an ihrem Mut, ihrer Offenheit und ihrem Herzensgefühl welches klar gerade in dieser Rede spürbar ist ein Beispiel. Glaube und Liebe sind Worte und Gedankengut die wieder Einzug in politischen Gesprächen und Debatten halten sollen, dass brauchen alle Menschen auch Politiker.
Danke für ihren Mut.
M. S., Ingolstadt, 15.04.2011
Liebe Frau Dr. Pauli
Meinen herzlichsten Dank und Hochachtung für Ihre Rede im bayr. Landtag, für Ihren Mut zu äußern, was so viele denken und vermissen. Ja - ohne einen Glauben an eine göttliche Kraft, ohne den Respekt voreinander, kann es wirklich kein Konzept der Menschlichkeit geben. Und genau das ist es, was in allen Strukturen fehlt und weshalb genau diese Strukturen sich verändern müssen, damit es wieder Lebensqualität, Freude und Zuversicht gibt.
Mögen Ihre Gedanken einen positiven Tsunami im Bewußtsein Ihrer Kollegen bewirken, damit die Volksvertreter ihrer Funktion gerecht werden.
K. S. E., Eutingen, 14.04.2011
Liebe Frau Pauli,
ich hatte gerade schon einen Gästebucheintrag bei Ihnen eingestellt. Dann las ich Ihre Worte: Der Tsunami ist in uns
Ich bin den Tränen nahe, denn es ist eine Wahrheit in diesen Worten denen ich nur zustimmen kann aus der Tiefe meines Herzen.
Ich sende in Ihnen viel Kraft und Mut, der auch in mir ist, für Ihren/unseren Weg in diese Neue Zeit.
Ja die Veränderung ist allgegenwärtig, für Jeden, und ich freue mich dass ich diese bewußt erleben darf.
Ich segne Sie für Ihren Weg
H. W., Aspach, 14.04.2011
Liebe Frau Pauli,
ich habe Ihre Landtagsrede auf Youtube gesehen, und ich möchte mich hiermit von ganzem Herzen bedanken für Ihren Mut, diese Worte der Neuen Zeit auszusprechen.
Mögen diese Worte viele Früchte tragen für Ihre und meine Zukunft.
H. W., Aspach, 14.04.2011
Sehr geehrte Frau Pauli,
bleiben Sie bitte in der Politik, Sie haben die richtige Einstellung über wichtige Themen! Ich bin jedes Jahr über die Faschingstage in Passau und verfolge Ihre Politik! Weiter so!!!!!!
H. V. e. K., Vierhöfen, 14.04.2011
Das war sehr mutig, liebe Frau Dr. Pauli, und einer muss den Anfang machen in dieser Zeit der Veränderung. Es ist jetzt der richtige Zeitpunkt. Der Kommentator weiß nicht, was er sagt. Ihre Worte werden nachwirken. Sehr viele Menschen denken ebenso und das wirkt sich langsam nach "oben" aus.
I. G., Berlin, 13.04.2011
Sehr geehrte Frau Pauli!
Ich habe gerade bei Focus online Ihren Auftritt vom 7.April im bayerischen Landtag angesehen und muss wirklich sagen: HUT AB! WAHNSINN! TOLL, was Sie sich da getraut haben! Dass es keiner verstehen würde und daher keiner klatscht, war wohl leider abzusehen, aber Sie haben es TROTZDEM getan! Sie haben dennoch ein höheres Wissen vom GANZEN, in diesen systemischen Teilbereich, in die Politik, zumindest schon Mal mit Worten einfließen lassen. Sie verdienen meinen Respekt! Ich wünsche Ihnen weiterhin viel Kraft! Gemeinsam können wir es schaffen! =)
K. K., Münster, 13.04.2011
Sehr geehrte Frau Dr. Pauli,
ich habe Ihre Niederschriften, Ihre Gedanken in Schriftform, immer und immer wieder gelesen. Grundsätzlich kann ich Ihre Fragestellungen nach dem Sein und Sinn unseres Handelns verstehen. Und doch finde ich, ist einiges noch nicht zu Ende gedacht. Vielleicht ist es erforderlich Ihre begonnene Wertediskussion weiter zu vertiefen.
M. D., Rostock, 13.04.2011
Hallo Frau Pauli,
viel viel Respekt für Ihre Rede, da gehört sehr viel Mut zu, und Sie haben hier den Punkt auf den Kopf getroffen, denn nur durch ein Bewusstsein Miteinander und der dadurch entstehenden positiven schöpferischen Kraft geht es wirklich nach vorne.
Jörg, Paderborn, 13.04.2011
Sehr geehrte Frau Pauli,
ich beglückwünsche Sie zu dem aufgebrachten Mut ihrer neuesten Rede im bayrischen Landtag. Lassen Sie sich nicht beirren. Noch erkennen viele andere nicht wie "Gaga" Sie selbst eigentlich sind. Aber die Zahl der Erwachenden wird von Tag zu Tag mehr. Und einer unter Hundert gibt mir schon ein gutes Gefühl. Viele von uns sind in unserer westlichen Welt völlig losgelöst von einem Glauben überhaupt. Wir hetzen durch den Alltag mit dem Glauben an Börsenkurse und hören auf laute egogeprägte Menschen.
Aber viele sind dabei diesen Glauben an etwas ausserhalb unserer kleinen Welt wieder freizulegen.
Man könnte Bücher schreiben warum gerade wir diesen Glauben verloren haben. Ich möchte es darauf beruhen lassen und schließe mit einem Zitat Mahatma Gandhis: "Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du."
Deswegen nur Mut und nicht beirren lassen!
M. A., Worms, 13.04.2011
Hallo Fr. Pauli
Ich habe mir heute Bruchstücke einer Ihrer Reden auf t-online angehört, welche als "wirr" bezeichnet wurde. Hier hat der Beurteiler sehr oberflächlich bewertet. Er sieht die Veränderungen in unserer Welt nicht. Menschen , die wissen, dass wir in einer vergänglichen Welt der Illusionen mit falschen Idealen leben würde Ihre Rede sofort verstehen. Sie haben das Wesentliche genannt. Die Verbindung zu Gott geht langsam verloren. Bleiben Sie auf Ihrem Weg! Ich hatte Ihnen kurz nach der letzten Bundestagswahl geschrieben, dass unsere jetzige Regierung bald am Ende sein wird. Jede andere Regierung mit gleichem Konzept wird auch nicht lange bestehen. Es wird die Zeit kommen wo Ihre Gedanken mehr Gehör finden werden. Eine engere Verbindung zwischen Kirche und Politik ist dann selbstverständlich. Halten Sie sich für diesen Zeitpunkt bereit !
A. W., Pfaffenhofen, 12.04.2011
Sehr geehrte Frau Pauli,
als Christin und politisch aktiv, habe ich mit großer Freude und als Botschaft Ihre Homepage erkundet. Danke!
Sie machen mir Mut auf meinem Weg zu bleiben. Gott liebt Sie und ich Sie jetzt auch!
B. S., Olsberg, 12.04.2011
Ihre letzte Rede im bayrischen Landtag war wunderbar, hat mir sehr gut gefallen!!
N. V., Ulm, 12.04.2011
Sehr geehrte Frau Dr. Pauli,
eben habe ich mit sehr ironischen Kommentaren unterlegte Ausschnitte Ihrer Rede zum Haushalt vor dem Bayerischen Landtag gesehen bzw. gehört. Ich denke, dass die wenigsten verstanden haben - oder verstehen wollten? - was Ihr berechtigtes Anliegen ist: Wegkommen von einer rein zahlengeleiteten Weltsicht. Zurückkehren zu den wesentlichen Aspekten menschlichen und damit auch gesellschaftlichen Lebens. Entgegen aller Häme, die die Pressemeute über Sie ausgeschüttet hat, möchte ich Ihnen ausdrücklich danken: Der lebendige Gott, der in Jesus Christus Mensch wurde, segne Sie!
A. S., Pfinztal, 12.04.2011
hallo frau dr.,
habe gerade ca. 70% der rede auf bild.de gehört/gesehen.... mmmh.. ich bin extrem kritisch was polit.blabla angeht... aber... ich habe ganz gut verstanden was sie sagten.
die hetze gegen ihre rede zeigt das urproblem, gerade auch der politik: echte fakten, wahrheit, oder gar lösungen, das interessiert keinen, und ist kaum mehrheitsfähig...schade..
d.d., 12.04.2011
Liebe Frau Dr. Pauli
dank unserer größten Tageszeitung bin ich auf ihre jüngste Bundestagsrede gestoßen. Ihre Worte erstaunten mich sehr. Auch wenn ich meine eigene Ablehnung von Politik nicht aus dem von ihnen gewählten Blickwinkel betrachtete, so erfüllen mich Ihre Worte mit Hoffnung. Vielleicht bewirkt ihre mutige Rede, dass einige der Zuhörer wachgerüttelt werden. Ein sehr starker Impuls ging von Ihnen aus; bleibt zu hoffen, dass die Zuhörer nicht bereits zu taub für solche Worte sind.
N.W., Rostock, 12.04.2011
Guten Tag Frau Pauli,
ich finde sie und ihre Einstellung klasse! Eine Frau die sagt was sie denkt und sich damit nicht nur Freunde schafft gibt es immer seltener. Nur weiter so und nicht kleinkriegen lassen, bleiben sie sich treu.
D. N., Albersloh, 12.04.2011
Liebe Frau Pauli,
Ihre Rede im Landtag hat mich sehr bewegt. Sie haben vollkommen Recht! Zahlen, Zahlen und nochmals Zahlen. Das scheint das Allerwichtigste zu sein, mit dem sich die Politiker auseinandersetzen. An die göttliche Kraft glauben zur Zeit ja noch nicht einmal die Angehörigen der
H. C., Kassel, 12.04.2011
Sehr geehrte Frau Dr. Pauli,
gerade habe ich im Internet ihre kurze Rede in der 74. Plenarsitzung des Bayerischen Landtags gesehen, die Bild-online diffamierend als Gaga-Rede betitelte.
Ich fand diese Rede wirklich sehr mutig und hoffe, dass sie ein wenig zum Umdenken anregt. Die Politikverdrossenheit in der Bevölkerung kann wohl nur reduziert werden, wenn die Menschen das Gefühl haben, dass weniger parteipolitisch taktiert, sondern zum Wohle des Volkes regiert wird. Frei von Korruption und nur ihrem persönlichen Gewissen verantwortlich, das am besten durch die Liebe zu Gott und zur Menschheit geprägt wird. Wo Gottesfurcht und Spiritualität fehlen, ist moralischer Niedergang und das Abgleiten in Materialismus die Folge.
Ich wünsche Ihnen für die Zukunft von Herzen alles Gute.
J. S., Nürnberg, 12.04.2011
Von Menschen für Menschen -
CSU: Beginn der ganzheitlichen Politik
In München hat Landrätin Dr. Gabriele Pauli am 19. Septemner 2007 das Programm für ihre Kandidatur als CSU-Vorsitzende der Öffentlichkeit vorgestellt. „Mein Programm ist das Programm der CSU“, sagte sie. „Aber ich möchte in einigen Bereichen andere Akzente setzen und die Partei an die Realität anpassen.“ Dazu zählte für Dr. Gabriele Pauli vor allem das Themenfeld Familie. Unterstützt dürften nicht nur diejenigen werden, die mit Trauschein zusammenleben und Kinder haben, sondern alle Lebensgemeinschaften mit Kindern hätten ein Recht auf eine staatliche Förderung. Die CSU müsse sich für alle Lebensformen öffnen. In ihrem Programm nahm Dr. Gabriele Pauli auch Stellung zu den Themen Umwelt, Jugend, Soziales, Transrapid und dem EU-Beitritt der Türkei.
Das gesamte Programm können Sie hier als PDF herunterladen
Video: Dr. Gabriele M. Pauli in der Sendung "Markus Lanz"
Hier können Sie die Sendung vom 17. Januar 2012 im ZDF noch einmal anschauen.



